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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
Entstehung
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Neuß bei Köln, die Commende Süpplingenburg u.s. w., zu welchen später viele schöne Besitzungen inFranken, Thüringen, in der Mark Brandenburg,am Rhein, in Bai'crn und Schwaben hinzukamen.Herzog Otto von Lüneburg vermachte 1215 demTempelorden einige Güter in Santersleben, mit derBedingung, daß er und seine Nachfolger Theil ander Brüderschaft der Templer haben sollten.

Im I. 1217 beschloß König Johann von Je-rusalem, den Berg Tabor, aus dem die Sarazenenein Castell erbaut hatten, zur Ehre Christi wiederzu gewinnen. Die beiden Ritterorden brachen auf.Peter von Montaigu aber lag krank zu Akkon.Er übertrug den Oberbefehl über die Templer sei-nem Bruder dem Hospitaliter-Großmeister Guarius.Trotz der Eintracht, die nach dem Beispiele beiderBrüder auch die beiden Orden eng und friedlichverbunden hielt, blieb der Kriegszug ohne Erfolg.

Wilhelm von Chartres.

1217 — 1218 .

Unter diesem Meister vollendeten die Tempel-herren auf dem Vorgebirge zwischen Kaiphas undCasarea, ungefähr 6 Meilen vom Berge Tabor diemächtige Vergveste, welche schon Hugo von Payensgegründet, und der große Odo von St. Amand aus-geführt hatte. So entstand das kühne Castell, dasunter dem Namen „ das Pilgerschloß" bekannt war.Es wurde von nun an der Hauptsitz des Ordensder Templer, welcher von Akkon hieher verlegtward, bis Jerusalem wieder aufgebaut sein würde.Bis jetzt hatte der Orden vier Hauptsitze gehabt,