lichen Haß gegen den Grafen von Tripolis derSache der Christenheit weit mehr schadete, als seinHeldenmuth und sein durchgreifender Charakter ge-nützt hat.
Walther, oder Gaultier.
1188 —11L0.
Nach Gerhards Tode ward ein gewisser Wal-ther, dessen Familienname noch unausgemittelt ist,zum Großmeister gewählt.
Das Erste, was er unternahm, war, die Be-lagerung von Akkon eifrig zu betreiben. Nach je-ner Niederlage befestigten die Christen ihr Lager, undschlossen die Stadt zu Wasser und zu Lande ein.
In Europa ward inzwischen mit großem Ernstean einem Kreuzzuge gearbeitet. Kaiser Friedrich derRothbart brach in Begleitung des Herzogs Leopoldvon Ostreich im I. 1189 auf. Philipp August vonFrankreich, und Englands König, der tapfere Ri-chard Löwenherz, folgten ihm nach.
Unterwegcs hatten die englischen Kreuzfabrcr ei-nen schweren Kampf mit den Mauren in Portugalzu bestehen. Der Beherrscher von Marocco warin dieses Land eingefallen, und hielt sowol dasSchloß des Königs Sanctius, als die Burg Thui-nar, welche den Templern gehörte, belagert. Nachund nach walzte sich aber das langsame Kreuzheerbis nach Syrien. Akkon war während der Zeit(1190) immer noch eingeschlossen. Die Stellungdes Belagerungsheeres ist noch ausgezeichnet, undman müßte sich mit Recht wundern, warum csbei einer so großen Menge von Streitern so schwer