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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
Entstehung
Seite
53
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bm!" Auf dieses Wort legte ihm Saladin miteigner Hand das Haupt vor die Füße.

Als sich die geistlichen Ritter eben so standhaftweigerten, ließ er sie sämmtlich, außer Gerhard, denec zum Triumph aufsparte, tödten.

Viele andere Christen drängten sich hinzu, denTod für ihren Glauben zu leiden. Sie gaben sichdaher durch Annahme irgend eines Stückes der Or-densklcidung für Templer aus. Unter diesen Mär-tyrern ragte besonders ein Tempelherr, NamensNicolaus, hervor. Er konnte den Augenblick nichterwarten, in welchem er als Zeuge Christi nicder-gehauen wurde. Drei Nächte hindurch sah derfromme Aberglaube ein himmlisches Licht über demLeichnam dieses Märtyrers.

Der Graf von Tripolis starb eines plötzlichenTodes. Man fand, daß er beschnitten, mithin Mu-selmann geworden sei. Er war höchst wahrschein-lich der Verräther des christlichen Heeres.

Saladin drang jetzt in raschem Siegerlaufe bisJerusalem vor, eroberte die Stadt, und hielt da-selbst seinen Einzug den 3. Octbr. 1187. Akkon,Tiberins, Cäsacea, Joppe und viele andere Städtewaren gefallen; nur Askalon und Gazaris, eineBurg der Templer, widerstanden.'

Nach Gerhards Gefangennehmung wählten dieBrüder einen Großkompthur, welcher einstweilendem Orden vorstehen sollte. Die Wahl siel aufeinen gewissen Terrikus, oder Theodorich,welchen Einige fälschlich für den ncuecwählten Groß-meister gehalten haben, weil er an die Fürsten desAbendlandes einen schriftlichen Umlauf erließ, worin