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und Barbarossa mit ihrem Gönner, dem PapsteAlexander Hl., nicht im besten Vernehmen stand.
Wahrend der Regierung des vom Aussatz ge-plagten Balduin IV. wurde das h. Land durchZwiespalt von Innen, und durch immerwährendeAngriffe von Außen zerstört und zerrüttet. Umdiesen traurigen Zustand zu mildern, erwählte erdie beiden mächtigen Orden der Templer und Ho-spitaliter zu Schicmvögten des Reichs, und sendeteeine Gesandtschaft, aus dem Patriarchen von Je-rusalem, Heraklius, und den beiden Großmeisternbestehend, zu der Kirchenversammlung, welche Lu-cius III. zu Verona hielt. Hier starb Arnold vonTorogio im I. 1184.
Trotz der h. Kreuzesfahne und der Schlüsselzum h. Grabe und zu dem Thurme Davids, welchedie Gesandten Heraklius und Roger de Mulinis beisich führten, blieb der Eifer der abendländischenChristen doch lau, und der Erfolg unbedeutend.
Gerhard von Ridefort.
1185 — 1188 .
Gerhard von Ridefort (auch oft als Bidefort,Bedfort, Rochefort u. s. w. vorkommend) wurdenach Arnolds Tode, zu Ende des Jahres 1184,zum Großmeister gewählt, und erhielt die Würde,weil, bis die Nachricht von jenem Todesfälle nachJerusalem gelangte, eine geraume Zeit verstrich,wahrscheinlich erst 1185.
Gerhard trat als Hausmarschall des Königs,wegen unglücklicher Liebe zur Vasallin des GrafenRaimund von Tripolis, der die Einwilligung zur