schwind zurückkehrten, treiben sie unglaubliche -Bos-heit. Sie sind nur mächtig. Böses zu thun —Gutes zu unternehmen verstehen sie nicht/")
Mit Andreas schließt sich die Reihe der bessernGroßmeister. Von nun an tritt zwar die Machtund die Tapferkeit im Orden glänzend hervor, abereben dieser Glanz wird häufig durch Stolz, Unbil-ligkeit und Härte verdunkelt. Über Montbarry'STod ist nichts Bestimmtes ausgezeichnet. Das Jahr1166 sah schon den folgenden Großmeister
Philipp von Naplouse.
1166 — 1169 .
Er stammte zwar aus der alten Familie derervon Milly aus der Picardie, wurde aber zu Na-plouse in Syrien geboren, und gelangte in den Besitzdieser Stadt. Sein kurzes Meisterthum ist durchdie eigenthümliche Gestaltung merkwürdig, welcheder Orden unter ihm anzunehmen begann. All-mälig schlichen sich mvrgenländische Gebräuche indie Rcligionsübung der Christen, und besonders dergeistlichen Ritterorden, und da Philipp in Palästinageboren und erzogen war, so konnte er, vertrautmit der Sinnlichkeit und dem Luxus des Orients,um so leichter Lehren Eingang in den Orden ver-schaffen, welche mit dem Muhamedanismus sehrübereinstimmten.
Weil sich Philipps Tochter Stephanie mit demköniglichen Stallmeister Humfried, und nach des-sen Tode mit Milo von Plancy, Seneschall des
') S. Anmerk. 8.