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hält Jeden ab, und nimmt die Eroberung derStadt mit den Seinigcn auf sich. Nur von vier-zig Rittern begleitet, unternimmt er die tollkühneThal. Fast alle Templer fallen. Die Wenigen,die umzingelt und gefangen wurden, opferte einegrausame Wuth der Rache der Belagerten. EinAugenzeuge berichtet, daß sie alle, selbst der Groß-meister, enthauptet und nachher ihre verstümmeltenKörper den Belagerern zur Schau ausgestellt wor-den feien.
Ewig würde diese Heldcnthat als Lichtpunkt inder Geschichte glänzen, waren nicht Geiz und Hab-sucht die Hebel derselben gewesen. Bernhard hieltnur darum das christliche Heer von der EinnahmeAskalon's ab, weil ein Gebrauch im Mittelalterdemjenigen, der eine Stadt eroberte, das alleinigeRecht zusichcrte, sie in Besitz zu nehmen und zuplündern.
Aber jene Habsucht war es, welche dem Ordenspäterhin noch oft und mit Recht vorgeworfen wurde,die sich nicht mit einer redlichen Thcilung mit frem-den Mitstreitern nach Kriegsgebrauch begnügte, dieblind das Leben tapferer Krieger in die Schanzeschlug, und den Christen großen Verlust und schwereAnstrengung verursachte.
Bertrand von Blancfort*).
1154 — 1165.
Au jenem Flecken, den Trcmelay auf den Or-den gebracht, traten bald mehrere. Bertrand, Sohn
*) S. Anmcrk. 3.