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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
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Schriftsteller klagen sie bei dieser Belagerung desVerraths an, der Verdacht fällt aber mit weitschlagenderen Gründen auf Raimund, Fürst vonAntiochien, der kurz zuvor bei König Ludwig, manweiß nicht warum, in Ungnade gefallen war. Ruhm-voll zeichneten sich die Templer bei dem Wieder-aufbau von Gaza und der nahen Bcrgveste aus.

Ehcrhard von Barris hat mit strengem Eiferund kluger Umsicht den Geist des Ordens ge-stählt und dessen Wachsthum sehr befördert. Schonder Verdacht, daß die Templer das Kreuzheer vorDamaskus an die Sarazenen verkauft hätten, be-weiset des Ordens Wichtigkeit und Ruf.

Im I. 1149 entsagte Eberhard, den KönigLudwig nach Frankreich zucückbcglcitend, trotz allerBitten der Templer, freiwillig seiner Großmcistcr-würde, und begab sich in das Eisterzienser-Klosterzu Clairvaux, um dort in Erfüllung weniger glän-zender Pflichten Ersatz für irdischen Glanz und Be-friedigung seiner stillen Wünsche zu erlangen.

Hugo Jofre.

1150 1152 .

Von diesem Meister, den die Johanniter-Ur-kunden um das Jahr 1151 erwähnen, und demFerreira den Namen Jofre gibt, weiß man nichtviel mehr, als daß unter ihm die Templer, in Ver-bindung mit den Hospitalitern, durch ihre Tapfer-keit Jerusalem von dem Sklavcnjochc befreiten, in-dem Nurreddin, Prinz von Mosul, der grimmigsteFeind der Christenheit, in des Königs Abwesenheitdie h. Stadt überrumpelte. Die Templer aber,

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