27
1134*) wurden sie fast sammtlich von dem Feindeniedergehauen, und dies ist wahrscheinlich auch dasTodesjahr des ersten Großmeisters, welcher mit derGenugthuung starb, dem h. Lande durch seine Stif-tung die größte und kräftigste Stütze verschafft zuhaben. Denn der Orden übertraf durch seinen Geistund durch die Tapferkeit und das Ansehen seinereinzelnen Glieder die Heeresmacht des h. Landesweit an Nachdruck und Beharrlichkeit.
Robert der Burgunder.
1134 — 1147 .
Hugo's Nachfolger, Robert von Craon, imHerzogthum Anjou, mit dem Beinamen „der Bur-gunder", gleich edel als Mensch, wie fromm alsChrist und tapfer als Krieger, faßte den Plan desOrdens mit Weisheit auf und führte ihn mit Kraftdurch. Das schnelle Wachsthum desselben darf da-her unter einem solchen Großmeister nicht befrem-den. Die Könige Frankreichs, Ludwig Vll. undPhilipp H., begünstigten ihn mit einem Legat von40,000 Pf. Gottfried, Herzog von Lothringen,gab dem Orden ansehnliche Besitzungen in Brabant;Berengar, Graf von Barcellona und Toulouse, stif-tete eine Kompthurei zu Montio in Spanien. KeinEdelmann starb mehr ohne ein Vermachtniß für dieTempler, oder ohne Vermahnung an seinen Sohn,den Ordensmantel umzuhangen.
Im I. 1136 geschah es, daß die Miliz desLandes eine jener befestigten Höhlen jenseits des
*) Siche Anmerkung 3.