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bekommen. Die Diener tragen graues oder schwar-zes Tuch (kurella). Alles, was die Ordcnsange-hörigcn brauchen, liefert der Orden. Weder beiTage noch bei Nacht darf ein Bruder ohne Vor-wisscn der Obern verreisen; dem Meister ist stren-ger Gehorsam zu leisten; kein Ritter oder Knappedarf einen Andern besuchen, oder sprechend ohne Be-fehl einhergehcn. Verboten ist, sich mit Weibernoder andern Brüdern in strafbaren Umgang cinzu-lafscn. Die Küsse jedes Frauenzimmers sind über-haupt streng zu meiden. Es darf kein Bruder ohneausdrückliche Erlaubnis des Meisters Briefe vonseinen Eltern und Angehörigen oder anderen Leutenempfangen, noch versenden. Die erhaltenen Briefesind dem Meister auf Verlangen vorzuzcigen. DieRitter müssen ihre Haupthaare vorn und hinten ab-scheercn und den Bart gehörig im Schnitt halten;jeder Templer kann ohne besondere Erlaubnis desMeisters nur drei Pferde haben und einen Knecht,welcher, wenn er umsonst dient (in carimte) nichtgeschlagen werden darf. Verhcicathete Brüder dür-fen das weiße Ordenskleid nicht tragen, auch nichtim Tcmpelhause wohnen.
Verboten ist alles Silber und Gold, sowol anMann als an Pferd, jeder Überzug über Lanze undSchild, jeder verschlossene Behälter oder Mantcl-sack; verboten sind alle muthwilligcn Erzählungenvon den Thorheitcn dieser Welt, oder gar von„Oarnis llolectationibus miserrimarum mulierum."
Ohne Erlaubnis der Obern dars man keine Ge-schenke nehmen, und 4 Dcniers sind die höchsteSumme, die ein Bruder in der Tasche führen darf.Kein Handel oder Tausch, kein Vogelgcsang oderJagd — 1,eo vero «oniper keriatur, denn cs heißt: