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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
Entstehung
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würde (d. h. höchste Militärwürde mit einer ArtInvestitur und feierlichem Eide, beschränkt nufAdel);dieses war erst Folge der Erblichkeit der Lehn e.Damals machte man noch keinen Unterschied derGeburt zwischen Fürsten, Grafen und Herren,es waren nicht Titel, sondern Würden, und untersich hielten sich alle gleich. Unter hohem und nie-dcrm, vornehmem und geringem Adel verstand mannichts anders, als reichen oder armen, mächtigenoder schwächer» Adel. Der Adel selbst aber warUopulus, wie noch heute in Ungarn und Polen!Der Staat wollte den Natur adel, d. h. dieVerdienste auch durch äußere Ehre auszeichnen, undso entstand der Adel, der folglich einer Null gleicht,wenn die Einheit Tugend fehlt. Er istalso ebensowenig eine willkürliche Staatsanstalt, einkluges Werk der Politik, als er eine nothwendige,durch die Gesetze der Natur geheiligte Verbindunggenannt werden kann.

Des großen Montesquieu bekannte Maxime:Point <1o Noblere, point llo monarque!" istdaher eben so gut ein Extrem, als das revolutio-näre und absolute:Point äe Noblesse que «I.-UI8l'nmo!"

Der Adel war durch die eigcnthümlichc Zeit desMittelalters, durch die Wanderungen und Ver-schmelzung der Völker bedingt. Das Wort ist wolvon der altgermanischen Scammsnlbe athel, edelabzuleitcn, und die Kobile8 des Tacitus sind un-streitig die Besten, Tapfersten und Weisesten deralten Germanen. Sie wählte man, weil man inihnen die Tugend ehrte, zu Richtern, Anführernund Priestern. Die Amtsverwaltung solcher Vor-nehmen mußte auf Geist und Herz wohlthätig cin-

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