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1 (1830) Geschichte des Tempelherren-Ordens
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in die Waffen selbst eine mystische Symbolik:

z. B.

Der Griff des Schwertes stellt das Kreuzvor, das stets an den Heiland erinnern, und dasSymbol der Gerechtigkeit sein soll. Die ritterlicheLanze bedeutet die Geradheit, deren sich der Ritterbefleißigen soll, die eiserne Spitze derselben dieKraft der Wahrheit, und das flatterndeFähnlein daran soll darthun, daß sich die Wahr-heit allenthalben offen zeigen müsse. Der Helmgalt als Sinnbild edler Schamhaftigkeit undDemuth, die sich zu verbergen sucht. Wie derHelm das Haupt, das Edelste am Menschen, deckt,und der Brustharnisch die Brust, als ein festesSchloß, so soll auch der Muth des Ritters eisernund fest sein.

Der Sporn soll den Ritter antreiben zur Ehre,sowie der Dolch (misericorcko) ihn erinnern an diegroße Barmherzigkeit Gottes. Wie der Schildzwischen ihm und seinem Gegner, soll der Ritterzwischen Fürst und Volk Vermittler und Beschützersein; und wie der Handschuh dessen Hände be-wahrt, so soll er seine Hände und sein Gewissenbewahren vor Meineid, Raub und ungerechtem Gut.Der weiße Rittermantel soll Zeichen seinerReinheit sein. Auch die Wappenfarbcn hatten mo-ralische Beziehungen und bildeten eine Art Aeichen-odcr Blumensprache, die nur der Eingeweihte ver-stand. Dasselbe gilt zum Theil auch von den Na-tionalfarben, welche man gewöhnlich in der Schärpeoder in dem Gürtel trug. Schon in den Kreuz-zügen war die Leibfarbe der Franzosen weiß, derEngländer roth, der Niederländer grün, für dieDeutschen könnte man das Schwarz und Weiß