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sorgte für Waffen und Pferde und bewachte dieGefangenen. In der Schlacht focht er hinter sei-nem Herrn, hielt Stöße und Hiebe ab, reichte ihmandere Waffen und frische Pferde, hatte dessenPanier, Feldgerärhe u. dgl. in Verwahrsam. Vorder Schlacht, oder dem Turniere trug er des Rit-ters Helm, Schild und Lanze vor sich, und führteden gepanzerten Strcithengst.
Oft retteten Knappen ihren Rittern das Leben,erhielten dagegen von ihnen Unterricht im Reitenund Turnieren, wahrend die Rittcrfrauen dem nungesellschaftsfähigen Knappen den höheren Unterrichtin Religion, seinen Sitten, Höflichkeit und liebens-würdiger Eourtoisic, nicht selten aber auch in Ge-sang und Saitenspiel ertheilten, und ihn so zumächten Ritter zu bilden suchten.
Unter der Knappschaft gab es aber auch einegewisse Rangordnung. Der vornehmste war derLeib- oder Ehrenjunker (ILcu^ei ü'Iwnnour), wel-cher seinen Herrn wappnete-, unter ihm standen dieKcllerknappen und Stalljunkcr. Wie wichtig derDienst des Letztem war, zeigt schon der Umstandan, daß aus seiner Steile die ersten Staatsämterhervorgingen, als: der Connctable (Lviaes stuliui,)und der Marschall (von Mar, Mare, das Pferd,und Schalk, der Knecht).
Eine besondere Klasse bildeten die bei hohenRittern gebräuchlichen Jagdknappen, und diese wa-ren einer strengen Schule unterworfen.
Wieder nach abgelaufcnem siebenten Jahre desKnappendienstes (im Listen des Alters) erhielt derJunker die Ritterwürde, wenn nicht andere Gründedieses verzögerten, als: die damals nicht seltene
Schwärmerei, diese Würde nur in der Schlacht