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Wahrung der Thorflügel mit einem Dache versehenwaren. Auf der einen Seite stand ein kleinesHäuschen für die Zolleinnehmer.
Die Basteien gingen in ungleiche Abhänge aus,der Fußboden war rauh und uneben und mit Schuttund Scherben bedeckt. Den, vom Thore krummausgehenden Weg nach der Vorstadt, trennte einbreiter, mitten hindurch laufender Graben, der nurwenige Schritte vom Thore endigte. Der Weg war, jenach der Jahreszeit, immerfort Staub oder Schlammbedeckt. In der Gegend des noch jetzt so genanntenKorghetto floß der Graben in eine Kloake und ver-mittelst ihrer in den Stadtgraben. Im Borghettostand eine Säule mit einem Kreuze; man nannte siedie Säule des heiligen Dionys; rechts und links von ihrumzaunte Küchengärten und einzelne von Bleichernbewohnte Hütten. Nenzo ging durch das Thor, kei-ner der Einnehmer hielt ihn an, und er verwundertesich darüber um so mehr, als die wenigen seiner Be-kannten, welche so glücklich gewesen waren, Mailandzu sehen, ihm viel über die strengen Durchsuchungenund Fragen vorredeten, die jeder Ankommende sichgefallen lassen müsse. Der Weg war ganz öde, undhätte er nicht ein fernes, große Bewegung kündendesGeräusch vernommen, so würde er die Stadt verlas-sen geglaubt haben. Ohne zu wissen, was er davondenke!» solle, schritt Renzo weiter und gewahrte aufdem Platze gewisse weiße, schneeahnliche Streifen.
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