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1 (1828)
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Leb' wohl, du Haus, wo ich geboren ward, wo ichoft in heimlichem Sinnen saß und die Schritte einesgeliebten, mit geheimnisreichem Zagen erwartetenWesens, von allen anderen unterscheiden lernte. Leb'wohl, du Haus, das mir noch fremd ist, das ich oftverstohlen anblickte, vor dem ich nie ohne Erröthenvorbeiging und in dem ich mich in Gedanken so gernfür immer in ungestörter Ruhe, als Gattin sah.Leb' wohl, du Kirche, in der sich meine Seele so oftim Preisgefüge zum Herrn erhob und sich erheiterte,wo ich mich verlobte und wo meine Trauung bereitetwar, wo die geheimen Seufzer meines Herzens feier-liche Weihe empfangen sollten, die Liebe Heiligungerwartete! Leb' wohl! Der, welcher dir den heiterenGlanz gab, ist überall und trübt nie die Freude sei-ner Kinder, als um ihnen eine reinere, größere, ge-wissere zu bereiten."

So mochten etwa Luziens Gedanken seyn, undwenig verschieden wohl die ihrer Mutter und ihresGeliebten, wahrend die Barke dem rechten Ufer derAdda nahete.

Neuntes Kapitel.

Die Barke stieß ans Ufer. Luzia trocknete unbe-merkt ihre Thränen und stand, als ob sie geschlum-