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Die Mädchen entfernten sich, eine nach der andern,und gingen ins Dorf, um den Vorfall weiter zu er-zählen und sich zu überzeugen, ob DonAbbondib auchwirklich krank sey. Die Wahrheit der Sache zerstörtedenn auch alle etwaige Zweifel und Vermuthungen,die sie schon angefangen hatten sich zu bilden. —
Drittes Kapitel.
Luzia ging wieder zu Renzo, der einstweilen ih-rerMutter erzählen mußte, und beide verlangten nunvon ihr die nähere traurige Erklärung, die sie ihnenso lange zurückgehalten hatte. Sie waren bei aller Liebefür Luzien etwas, — doch sehr verschiedener Art,— erzürnt auf sie, und die Alte konnte sich nicht ent-halten, ihr einen Vorwurf zu machen: „Wie konn-test du aber Deiner Mutter fo Etwas verschweigen ?"
„Jetzt erfahrt Jhrssa Alles;"' entgcgnete Luzia,indem sie sich die Augen mit der Schürze trocknete.
„Rede, rede!" riefen Mutter und Bräutigamzugleich.
„Heilige Jungfrau!" rief Luzia, „wer hattesich träumen lassen, daß es so weit kommen'könnteUnd nun erzählte sie, mit von Thtanen unterbrochenerStimme, wie sie vor einigen Lagen vdn der Spin-