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1 (1828)
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mitzuthellen, so theilt er natürlich demselben auch dasVerlangen mit, ebenfalls diesen Trost zu genießen.Zwar bittet er ihn, cs Niemand wieder zu sagen, undeine solche Bedingung würde, wenn sie einer im stren-gen Sinn der Worte nähme, augenblicklich die Trost-kette der Mittheilungen trennen. Aber es ist still-schweigende Uebereinkunft und Gebrauch, daß mandamit verspricht, das Gehcimni'ß nur einem nicht min-der vertrauten Freunde mitzuthellen und zwar untergleicher Bedingung. So lauft es denn von Vertrau-ten zu Vertrauten, längs der unermeßlichen Kette,bis cs zu den Ohren des - oder derjenigen kommt,wovor der erste Schwätzer cs immerdar bewahrenwollte. Hätte jeder nur zwei Freunde, den, derihm, und den, dem er vertraut, so würde dasGehcim-niß oft weit länger laufen müssen. Aber cs «siebtMenschen, privüegirte Freunde, die deren zu Hunder-ten besitzen. Ist das Gcheimniß einem von diesenanheim gefallen, so läuft es so pfeilschnell um, daßman nicht mehr im Stande ist, ihm zu folgen.

Wir wissen nicht genau, durch wie viel Mäulerdas Geheimniß, nach dem Griso forschte, gelaufenwar: so viel ist aber gewiß, daß der ehrliche Mann,welcher die Frauen nach Monza brachte, als er gegenAbend mit seinem Baroccio heim nach Pescarenicokam, und ehe er noch sein Haus erreichte, einem ver-trauten Freunde begegnete und ihm das vollbrachtefromme Werk und dessen Ausgang vertraute, und