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wahr, daß ihrer Zunge Geschwätz sie weiter geführthabe, als der Kopf billigen konnte; sie suchte es wie-der gut zu machen und auf das Beste zu deuten,konnte aber nicht verhindern, daß Luzien nicht einunangenehmes Erstaunen und ungewisser Schreckenverblieben wäre. Kaum mit ihrer Mutter unter vierAugen, eröffnete sie sich ihr.
Agnes, als erfahrener, loste aber mit wenigenWorten alle ihre Zweifel und klarte das Rathsel auf:„Laß Dich es nicht Wunder nehmen," meinte sie;„kennst Du erst die Welt besser und wie ich, so wirstDu wissen, daß das gar keine so erstaunlichen Dingesind. Die Vornehmen sind, eins mehr als das An-dere, eines auf diese, das andere auf jene Weife,alle ein wenig toll. Man muß sie reden lassen, be-sonders wenn man ihrer bedarf, und ihnen so ernsthaftzuhören, als wenn sie was Rechtes sprachen. HastDu nicht gehört, was sie mir aufs Maul gab, alswenn ich Wunder was verbrochen hatte ? Mich hat'sgar nicht gewundert. So sind sie alle. Und beialle dem sey's dem Himmel gedankt, daß er doch,wie cs scheint, Mitleid mit Dir hat und Dich wirk-lich in Schutz nehmen will! Hast Du aber einmalmit Vornehmen zu schaffen, Kind, oder mußt garmit ihnen leben, so bedenke, bedenke, was ich Dirjetzund sagte!"
Der Wunsch, den Pater Guardian zu verbinden,das Vergnügen der Schutznahme, der Gedanke, daß