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derselben sahen einer Zukunft entgegen, wie sie ihrauf immer verloren sey, empfand sie gegen die armenSchuldlosen wahren Grimm und Sehnsucht nach Rache,unterdrückte sie und behandelte sie so hart, wie nurirgend möglich und ließ sie im Woraus für ihre künf-tigen Freuden büßen. Wer sie zuweilen erblickt hatte,wenn sie über das allerunbedeutcndste Vergehen inden höchsten Zorn gerieth, würde sie für eine besesseneWilde haben halten müssen- Zuweilen brachte aberauch derselbe Abscheu vor dem Kloster, vor Regelund Gehorsam ganz entgegengesetzte Wirkung in ihrhervor. Nicht allein ertrug sie dann die schreiendstenUnachtsamkeiten der Mädchen, sondern veranlaßtesie selbst, mischte sich in ihre Spiele, trug dazu bei,daß sie ganz ausartetcn, sie ließ sich wohl sogar inihre unerlaubten Vorhaben ein nnd führte sie weiteraus, als sie selbst beabsichtigten. Hatte die eine einenspöttischen Einfall über das Geschwätz der Mutter Acb-tissin, die Oberin ergriff ihn unverzüglich und führteauf der Stelle eine ganze Szene damit aus. Hierverhöhnte sie das Gesicht einer Nonne, dorr den Gangeiner anderen und lachte selbst plump und sinnlos da-rüber. Auf diese Art hatte sie einige Jahre verlebt,ohne Muse und Gelegenheit, mehr anzustiften, alssich zu ihrem Unglücke die Veranlassung dazu zeigte.Unter den anderen, ihr zur Entschädigung, daß sienoch nicht Acbtisfin seyn konnte, zugestandenen Frei-heiten und Auszeichnungen, war auch die, eine beson-
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