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dem Anscheine des Vorwurfes, wegen ihres Unfriedensund eigensinnigen Betragens, und sie verabsäumte kei-ne Gelegenheit, dieselben hinter ihrem Rücken alsBetschwestern lächerlich zu machen, oder als Heuch-lerinnen zu tadeln. Vielleicht wäre sie ihnen wenigergehäßig gewesen , hätte sie gewußt oder geahnct, daßdie wenigen, schwarzen Kugeln, die sich nach dem,ihretwegen gehaltenen Kapitel, im Stimmkasten vor-fanden, gerade von ihnen hetrührten- Zuweilen wares ihr ein Trost, im Kloster die Herrschaft zu führenund sich gehuldigt zu sehen; von allen Selten die un-terwürfigsten Besuche zu empfangen; in jeder Ver-legenheit um ihren Schutz angerufcn und überall dieSignora genannt zu werde». Aber was für ein Trost!Ost hätte sich ihre verödete Seele den Schwesterngern im Gebete zugesellt und in dieArme der Religiongeflüchtet; aber konnte sie es, wenn sie nicht jeneTröstungen aufgab? Will der Schiffbrüchige dasBret ergreifen, was ihn sicher zum Ufer bringen soll,so muß er wohl die Hand öffnen und das MeergrasUnd Schilf fahren lassen, was er instinktmäßig in derVerzweiflung ergriff. Bald nach gethanem Gelübdeward Gertrud Oberin der Kostgängerinnen. Mandenke sich, wie sich die atmen Mädchen unter folcherZucht befinden mussten. Gertrudens alte Gespielinnettwaren sämmtlich fort; aber sie war noch eben so lei-denschaftlich wie damals, und die Zöglinge mußtencs schwer fühlen. Be! dem Gedanken, die meisten
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