Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
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ich habe einen leichtsinnigen Gedanken deinerseits fürfesten Entschluß gehalten, die Sache zu eilig bcetrieben, oder wer weiß was sonst verbrochen. In die-sem Falle würde ich in die Nothwendigkeit versetztwerden, einen von zwei gleich betrübenden Wegen ein-zuschlagen: entweder den auf mir haftenden Fleckenzu dulden, was sich aber durchaus nicht mit meinerPflicht gegen mich selbst vertragt, oder den wahrenBeweggrund zu deinem Entschlüsse rund heraus zusagen und...." Da er aber hier bemerkte, daßEertrudens Gesicht ganz Feuer und Flamme war,ihre Augen schwollen und ihr Gesicht sich zusammen-zog, wie die Blatter einer Blume vor der erdrücken-den Schwüle eines Gewitters, so hielt er inne undsagte mit heiterer Stirn: Doch! cs hangt ja al-les nur von dir und deinem Einsehen ab. Ich weiß,es ist nicht gering und du wirst nicht noch am Ende,was du so gut anfingst, durch Thorhcit zerstören; ichmußte aber aller möglichen Falle gedenken. Spre-chen wir nicht mehr davon! Wir sind einverstanden,daß du so freimüthi'g und sest antwortest, um keineneinzigen Zweifel in dem Kopfe des Vikars aufkommcnzu lassen. Auf diese Art wirst du es auch bald Über-stunden haben." Er brachte ihr noch einige Ant-worten auf die wahrscheinlichsten Fragen bei undnahm dann sein gewöhnliches Gespräch über dasWohlleben und alle die Annehmlichkeiten auf, welchesie im Kloster finden werde. Ec setzte es fort, bis ein