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1 (1828)
Entstehung
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236
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Bedienter den Vikar meldete, und ließ sie, nach noch-maligen Ermahnungen rücksichtlich der Hauptpunkte,mit ihm, wie es Regel war, allein. Der ehrlicheMann kam schon mit der Ueberzeugung von Gertru-dens wirklichem i'nnern Berufe zum Kloster an; dennder Fürst hatte es ihm, als er ihn einlud, so gesagt.Er wußte allerdings» daß Mißtrauen das Erste,Hauptsächlichste sey, was sein Amt verlange, befolgtedeshalb den Grundsatz, solchen Versicherungen schwerGlauben beizumessen und sich vor jedem Borurtheilezu hüten; aber es ist und bleibt doch ein sehr seltnerFall, daß die ernst und bestimmt für etwas sprechen-den Worte glaubwürdiger Leute, jeden Standes,nicht das Gemüth dessen, der sie vernimmt, für sicheinnahmen. Nach dem, was die Sitte vorschrieb,sprach er also:Ich komme, Fraulein, die Nolledes Teufels zu spielen, nämlich das, was Ihr inEurer ejngesandten Schrift für gewiß ausgabt, inZweifel zu ziehen, ich komme, Euch alle Schwierig-keiten eines solchen Schrittes vor Augen zu stellenund mich zu überzeugen, ob Ihr sie auch wohl erwo-gen habt. Erlaubt mir einige Fragen."

Sprecht," erwiederte Gertrud.

Nun sing der gute Priester an, sie nach alterForm und Sitte zu befragen:Fühlt Ihr im Her-zen den freien, freudigen Entschluß, Nonne zu wer-den? Hat man keine Drohungen oder Schmeichcl-worte gegen Euch angewcndet? Hat Euch nicht ic-

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