Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
232
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gräßlichen Blick des Vaters vergessen. Manchmalwagte sie, furchtsam die Augen einen Moment zu ihmzu erheben, niemals aber traf sie nur eine Spur vonZorn in seinem Antlitz, er schien sogar im höchstenGrade mit ihr zufrieden. Darüber freute sie sich undkonnte sich wohl auf kurze Weile beruhigen.Kaum zu Hause angekommcn, lange Toilette, Mit-tagsmahl, Besuche, Spazierfahrt, Conversarion,Abendessen. Am Ende des Tages brachte der Fürsteine neue Angelegenheit zur Sprache, nämlich dieWahl der von den Eltern einer jungen Nonne ein-zuladenden Dame, welche während der Zeit, vom aus-gesprochenen Wunsche der Aufnahme bis zur Auf-nahme selbst, als Hüterin oder Begleiterin um die-selbe seyn muß. Diese Zeit wird gemeiniglich damitzugebracht, Kirchen, öffentliche Palläste, Conversakio-nen, Landhäuser und Hciligthümer aller Art, kurzdas Bcmerkenswertheste von Stadt und Umgegendkennen zu lernen, damit die jungen Mädchen, bevorsie das unwiderrufliche Gelübde aussprechen, wohlwissen, ans was sie verzichten.

Man muß auf eine Begleiterin denken," sagteder Fürst,denn morgen kommt der Nonnenvikarzur Prüfung und bald darauf wird Gertrud km Ka-pitel zur Aufnahme vorgeschlagen." Er hatte sich,indem ec dies sagte, zur Fürstin gewendet; sie glaubte,er fordere damit zu Vorschlägen auf, und sagte: Nun, da ist_"