Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
231
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zwangen hätten,Excommum'cation ihre Strafe '

sey. Ihr werdet entschuldigen_"

Wohl, wohl, ehrwürdige Mutter. Ich lobeEuren Pflichteifer; cs ist recht und billig .... aber.Ihr könnt überzeugt seyn "

Ach! sicherlich, Herr Fürst .... ich habe blosmeiner Pflicht gemäß geredet.... übrigens ...."Gewiß, gewiß, Mutter Aebtifst'n!"

Nach diesem kurzen Gespräche verneigten sich beideThcile gegen einander und gingen ab, als ob eseinem wie dem andern lästig falle, es fortzusühren.Jedes ging zu den Seinigen, das eine außerhalb, dasandere innerhalb der Klosterschwcllc.Nun kommt,"sagte der Fürst, Gertrud wird ja bald häufige Ge-legenheit haben, der Gesellschaft dieser Mütter sich zuerfreuen. Jetzt sind wir ihnen schon zu lange zurLast gewesen." Er verneigte sich, gab das Zeichenzum Abschiede, die Familie setzte sich in Bewegung,Grüße und Gegengrüße, und man verließ sich.

Gertrud war auf dem Rückwege nicht gestimmtzu reden. Entsetzt über den gethanen Schritt, be-schämt über ihre Muthlosigkcit, aufgebracht gegendie Anderen und sich selbst, überlief sie, betrübten Her-zens, im Stillen noch alle die Gelegenheiten, wo sieNein sagen konnte und versprach sich, schwach undunsicher, bei dieser oder jener oder einer dritten sichgewandter und starker zu zeigen. Bei allen diesenGedanken konnte sie aber immer noch nicht jenen