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den ersten Geschlechter». Als man dem Kloster nahekam, erneuere der Fürst seine Lehren und wiederhol-te mehrmals die zu erthcilendc Antwort. Gertrudfühlte ihr Herz beklemmt, als sie die Thore der Stadthinter sich sah; indeß nahm eine Anzahl Abgeordneter,welche den Wagen anhielten und ihn bekomplimen-tirten, ihre augenblickliche Aufmerksamkeit in An-spruch. Man setzte den Weg nach dem Kloster lang-sam durch einen von allen Seiten herzulaufendenSchwarm Neugieriger fort, j Endlich hielt er vor denbekannten Mauern , dem bekannten Thore, und Ger-trud empfand die drückendste Herzensangst. Manstieg aus und schritt durch die von den Bedienten zer-theilte, unzählige Menschenmenge. Alles staunte dasarme Kind an, das sich nur mit der äußersten An-strengung aufrecht erhielt. Den meisten Zwang leg-ten ihr die Augen des Vaters auf, den sie, so vieleFurcht ihr auch sein Blick einflößte, nicht immer-fort anzusehen unterlassen konnte; sein bloßes Augebeherrschte ihr ganzes Wesen wie mit unsichtbarenBanden. Sie schritten über den ersten Hof und ge-langten zum zweiten, wo an der weit offnen Thüredes Klosters Nonne bei Nonne stand. Die Aebtissin,umgeben von den Aeltestcn, befand sich dicht amEingänge; hinter ihr, auf den Zehen, eine Nonne überdie andere weg sehend, im Hintergründe die Laien-schwestern auf Schemmcln. Hie und da leuchtetewohl auch ein weltliches, zwischen den Klosterkleidern