Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
220
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sprach von den Auszeichnungen, die er ihr ,'m Klosterund der ganzen Landschaft, wo man sie wie Fürstin,wie der Familie Stellvertreterin behandeln werde, be-reite; daß ihrer, unmittelbar nach erreichtem Alter,der höchste Rang warte und sie auch jetzt schon nurder Form nach unterworfen seyn solle. Die Fürstinund der Prinz wiederholten ohn' Unterlaß ihre Glück-wünsche und Beifalls-Bezeugungen, und Gertrudschwebte wie im Traume.

Nun müssen wir auch den Tag fcststellen, umuns nach Monza zu begeben und der Aebtissin die.Sache vorzutragen;" sagte der Fürst:wie wirdsic sich nicht freuen! das ganze Kloster wird die Ehreerkennen, die Gertrud ihm erzeigt. Aber, ....warum wollen wir nicht gleich heute hinfahren? Ger-trud wird gern ein wenig frische Luft schöpfen."

Nun so laßt uns aufbrechen!" meinte dieFürstin.

Aber. . . . " sagte Gertrud leise.

Halt, halt!" nahm der Fürst das Wort. Sie mag entscheiden. Vielleicht ist sie heute nichtdazu gestimmt und wartet lieber bis morgen. Sag',willst Du, daß wir heute oder morgen hinfahren?"

Morgen," erwiederte Gertrud mit schwacherStimme, der es doch etwas schien, einen Tag ge-wonnen zu haben.

Morgen!" sagte der Fürst feierlich:sie hatbestimmt, daß wir morgen fahren. Ich gehe indeß