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1 (1828)
Entstehung
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schmerzlicher machte, hervorging. Niemand redetemit ihr; was sie hie und da furchtsam zu äußernwagte, ward entweder als unwichtig nicht beantwortet,oder ganz überhört; höchstens erfolgte darauf ein zer-streuter oder strenger oder gar verachtender Blick. Ver-suchte sie, außer Stande, eine so entsetzliche, demü-thigendc Lage länger zu ertragen, sich wieder heimi-scher zu machen, bat sie um Liebe, so warf man ei-nige , nicht geradezu an sie gerichtete Worte hin, diesich aber deutlich auf die Annahme des Schleiers be-zogen und ihr zu verstehen gaben, dies sey das ein-zige Mittel, die Liebe der Familie wieder zu gewinnen. Um diesen Preis konnte sie dieselbe nicht erkaufen,sie zog sich also zurück, war gezwungen, fast selbstdie ersten Zeichen des so ersehnten Wohlwollens abzu-weisen und mußte noch überdies einen gewissen Scheindes Unrechts auf sich nehmen.

Diese Wirklichkeit harmom'rte sehr wenig mit denlachenden Aussichten, die Gertrud sich früher erträum-te, und von denen sic auch jetzt noch nicht lassen konnte.Sie hatte gehofft, in dem glanz - und geräuschvollenelterlichen Hause wenigstens einen Vorschmack davonzu bekommen, und fand sich nun so sehr getäuscht.

Sie war zu Harste so streng eingeschlossen wie imKloster. Von Ausgehen war gar keine Rede, undein bedeckter Gang, der aus dem Hause in die Fami-lienkapelle der angränzenden Kirche führte, entnahmselbst die einzige Nothwcndigkeit, einen Fuß zur Erde

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