sie auf alles, was jene sagten : es stehe immer in ih-rem freien Willen, den Schleier zu nehmen odernicht, auch sie könne, wenn sic wolle, sich verheira-then, einen Pallast bewobnen, die Welt genießenund zwar besser als die andern, sie würde dies allesthun, wenn sie Lust dazu empfände, und die empfandsie wirklich. Der Gedanke an die Nothwendigkeitihrer Zustimmung, der bis jetzt unbewußt und ver-steckt in ihrem Gemüthe schlummerte, erwachteund gab sich mit all seiner Kraft kund. Sie rüsteihn in jedem Augenblick zu Hülfe, um sich ruhigerder Bilder einer heiteren Zukunft erfreuen zu können.Hinter diesem Gedanken zeigte sich jedoch immer un-fehlbar der Zweite, daß jene Einwilligung ihrem fürst-lichen Vater verweigert werden müsse, welcher sie schonzu besitzen, schon als gegeben annahm und bei diesemanderen Gedanken erfüllte sie keineswegs die Ruhe,welche ihre Worte zur Schau stellten. Sie verglichsich alsdann mit ikren Gespielinnen, die auf ganz an-dere Art gesichert waren, und da empfand sie geradegegen sie den Neid, welchen sie ihnen anfänglich ge-gen sich beizubringcn trachtete. Zu dem Neide ge-sellte sich Haß, der sich jetzt durch Aerger, Launenund Unart aussprach, jetzt durch Gleichheit der Nei-gungen und Hoffnungen erstickt wurde und scheinbare,vorübereilende Vertrautheit entstehen ließ. Manch-mal, von der Sucht nach wirklichem Genüsse getrie-ben, machte sie wohl die Vorrechte, welche man ihr
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