Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
201
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dem Kinde die feste Idee bei, dereinst Nonne zu wer-den. Was aber der Vater sagte, hatte immer diemeiste Gewalt über sie. Es war ihm ein strengerErnst von jeher Gewohnheit; handelte es sich aber umdie künftige Bestimmung seiner Kinder, so verriekh seinganzes Wesen so unbewegliche Entschlossenheit unddüstere Willensstrcnge, daß es den Eindruck der un-abänderlichsten Nothwendigkeit zurücklicß. Gertrudward bereits in ihrem sechsten Jahre in das Klostergethan, worin wir sie gefunden haben , um da erzo-gen und auf ihre künftige Bestimmung vorbereitet zuwerden. Die Wahl des Orts geschah sehr absichtlich.Der Fuhrmann unserer beiden Frauen hat schon ge-sagt , der Signora Vater sey in Monza der Erste;Wir ergänzen es durch die Bemerkung, daß er derGrundherr des Ortes war- Natürlich also genoß erdaselbst der größten Autorität, und seine Tochter mußtealso auch natürlich, jetzt und wenn sie dies Klosterzu ihrem bleibenden Aufenthalte erwählte, hier nochweil mehr Auszeichnung und Ansehen finden als an-derwärts. Er betrog sich darin nicht. Die damalige, Aebtissin und einige der vornehmsten Nonnen, die dasRegiment führten, lagen im Streite mit einem an-deren Kloster und mit einigen Familien des Landes.Daher kam ihnen der unverhoffte Schutz höchst er-wünscht , sie nahmen die ihnen zugedachte Ehre mitaußerordentlicher Dankbarkeit an und bewiesen sichden Absichten, welche der Fürst hinsichtlich eines festen