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1 (1828)
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Kapuziners ihre Worte und Haltung abgemessen, alleinmit dem unerfahrnen Landmädchen dachte sie nichtweiter daran, sich so zu bewachen, und ihre Redenwurden nach und nach so seltsam, daß wir, statt siezu hinterbringen, nöthig erachten, von dem früherenLeben der Unglücklichen so viel mitzutheilen, als zumVerständnisse des Sonderbaren, Geheimnisvollen, waswir an ihr wahrnahmen, und ihres in unsere Ge-schichte eingreifenden Benehmens, gehört.

Sie war die einzige Tochter des Fürsten ***, einesder allerreichsten Mailänder Edlen. Der unklareBegriff, welchen er von seinem Range hatte, nährtein ihm den Wahn, sein Vermögen reiche kaum zu,dessen Würde zu behaupten, und es war seine Haupt-svrge, so viel in seinen Kräften stände, es zum we-nigsten ungeschmälert zu erhalten. Wie viel er Kin-der hatte, wissen wir nicht und können nur sovielsagen, daß er alle jüngeren, sowohl Söhne als Töch-ter, für das Kloster bestimmte, damit der Erstgebo-rene, dessen Bestimmung war, die Familie fvrtzu?pflanzen und Kinder zu zeugen, um sich und siedann auf gleiche Weise zu quälen, im vollen Besitzder Güter bleibe. Das Schicksal unserer Unglücklichenwar sonach schon im Multerleibe bestimmt und ihreGeburt konnte nur entscheiden, ob Mönch oder Nonnewerde. Der Fürst, ihr Vater, wollte ihre Klvster-bestimniung schon im Namen angedeutet wissen undhieß sie daher, nach einer hochgebornen Heiligen, Ger-