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1 (1828)
Entstehung
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195
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dies arme Wesen lange Zeit mit unwürdigen Schmei-chelworten, und da sie ihm nutzlos waren, hatte erdie Unverschämtheit, ihr förmlich mit Gewalt zu be-gegnen, so daß sie genöthigt ward, aus ihrem Hausezu fliehen."

„Komm naher, Mädchen," sagte die Signorazu Luzien und winkte ihr. „Ich weiß wohl, daßder Mund des Pater Guardian nur Wahrheit kennt,aber Niemand kann doch über Deine Angelegenheitenbesser unterrichtet seyn als Du selbst, also sage mir,ob jener Kavalier Dir lästig war?" Was das Näher-treten anlangte, so gehorchte Luzia augenblicklich, dasNeben war aber eine andere Sache. Jede Frage überdiesen Gegenstand, und wäre sie selbst nur von Je-mand ihres Gleichen gekommen, würde sie verwirrthaben. Diese Worte aus dem Munde der Sig-nora aber, und in einem gewissen boshaften, spötti-schen Zweifeltone gesprochen, benahmen allen Muthzu antworten: „ Signora .... ehrwürdige Mutter.... " stammelte sie und schien nichts weiter sagen zukönnen. Hier glaubte sich Agnes, als die nach ihram besten von allemunterrichtete, berechtigt, ihrbeizustehen.

„ Allergnädigste Signora!" hob sie an, „ich kannwohl bezeugen, daß diese meine Tochter den Kavalierhaßte, wie der Teufel das Weihwasser, d. h. er warder Teufel; — Ihr müßt verzeihen, wenn ich meineWorte nicht zu setzen verstehe; wir Leute sind ja

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