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1 (1828)
Entstehung
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aber, wie uns Gott geschaffen hat. So viel ist ge-wiß, daß das arme Kind mit einem jungen Burschenihres Standes in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit ver-sprochen war, und wäre der Herr Pfarrer ein Mann,ein wenig mehr — ach, was sag ich da, er ist jaein Geistlicher; aber Pater Ehristoforus, der Freunddes Pater Guardians hier, ist auch ein Geistlicher,und der ist voller Menschlichkeit; wäre er hier , erkönnte bezeugen-"

„ Ihr sepd sehr vorschnell mit Euren Reden, ohnegefragt zu werden," unterbrach sie die Signora mitstolzen und unwilligen Blicken, die sie gänzlich ent-stellten. „Schweigt', ich weiß schon, daß die Elternimmer Antworten für ihre Kinder bereit haben."

Die gekränkte Agnes warf Luzien einen Blick zu,der zu sagen schien: „Da siehst Du, was ich erdul-den muß, weil Du nicht reden kannst." Auch derGuardian bedeutete ihr mit Blick und Kopfbewegung,daß es jetzt Zeit sey, sich zu ermannen und die armeFrau nicht sitzen zu lassen.

„Ehrwürdige Signora!" sagte Luzia, „wasmeine Mutter sagte, ist die lautere Wahrheit. Denjungen Burschen, dessen sie gedachte— hier überzogPurpur ihr Gesicht — habe ich freiwillig erwählt.Verzeiht, wenn es unanständig ist so zu reden, aberes geschieht, damit Zhr keine falsche Meinung vonmeiner Mutter fassen mögt. Und was senen Herrnbetrifft, dem Gott vergeben wolle, so würde ich lie-

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