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mittheilen wollte, bevor sie noch nicht fest oder ein-geleitet wären. —
Am folgenden Morgen erwachte Don Rodrigoganz wieder als er selbst. Der matte Eindruck jener
Worte: „Es wird ein Tag kommen_!" war von der
Nacht gänzlich verwischt und nur Grimm gebliebenund Reue über die gezeigte Schwäche. Der abend-liche Spaziergang, die Verbeugungen und Ehrfurchts-bezeigungcn, das Geschwätz des Vetters endlich, alleshatte dazu beigetragen, ihn wieder ganz zu sich selbstzurückzuführcn. Kaum aufgestanden, ließ erGrisokommen- „ Wichtige Dinge!" — sagte der Bedien-te, welcher den Befehl übecbrachte, bei sich; dennder Mensch, mit dem Beinamen Griso, war keingeringerer als das Haupt der Bravi, der stets die ge-fährlichsten und kühnsten Anschläge auszusühren hatte.Er war des Herrn Vertrauter und ihm über jedeProbe rreu, theils aus Dankbarkeit, theils aus In-teresse. Er hatte öffentlich einen Mord begangenund sich, um sich den Händen der Gerechtigkeit zuentziehe», in Don Rodrigo's Schutz begeben. Ertrat in dessen Dienste und war vor jeder Nachstellungsicher, indem er jedes Verbrechen beging, was ihmanbefohlen wurde.
Für Don Rodrigo besaß der Gewonnene nicht ge-ringe Bedeutung, denn er war nicht allein bei wei-tem der allertapferste der Bande, sondern sein Fallbewies auch die Macht, welche Don Rodrigo gegen die