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die Gesetze ausübte; wonach er also durch ihn in derWirklichkeit und auch in der Meinung Anderer anAnsehen gewann.
„ Gciso!" sagte Don Rodrigo, „jetzt kannst Duzeigen, was Du giltst. Vor Morgen muß jene Lu-zia in meiner Gewalt seyn."
„Niemand soll je sagen, daß Griso einen Befehlseines gnädigsten Herrn unvollzogcn gelassen habe!"
„Nimm so viel Mannschaft, als Dir nöthig scheint,befiehl und ordne an, was und wie es Dir gut dünkt,nur führe die Sache gut und glücklich zu Ende. Aberdaß ihr ja kein Weh geschehe!"
„Herr, einen kleinen Schrecken, damit sie nichtgar zu sehr lärme, kann man ihr wohl nicht er-sparen. "
„Schrecken?.... nun wohl, er ist unvermeid-lich. Aber, daß ihr kein Haar gekrümmt und über-haupt ihr mit Ehrfurcht begegnet werde! hast Duverstanden?"
„Herr! wie ist es möglich, Jemand eine Blumezu überbringen, ohne sie zu betasten? Aber nur dasAllernothwendigste soll geschehen."
„ Und unter deiner Aufsicht. Und.... wie wirstDu 's denn anfangen?"
„Ich dachte eben daran, Herr! Zum Glückliegt das Haus am Ende des Dorfes. Wir müsseneinen festen Ruhepunkt haben; und da liegt geradedgs halb verfallene Haus nicht weit davon mitten im