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1 (1828)
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dachte er „Zieht mir selbst denFüden in dieHand,in eben dem Hause, ohne daß ich ihn aufsuchte.."Er sah nach'Westen, die Sonne war schon tief gegendie Berggipfel gesunken und der Tag ging zu Ende.Er fühlte sich von deN Anstrengungen dieses Tageszwar sehr-ermüdet, verdoppelte aber!dennoch seineSchritte, Um seinen Schützlingen noch heute Nachrichtzu bringen, und vor. Einbruch-der Nacht wiederumKloster zu seyn: eine der. allerstrengsten und unver-letzbarsten Regeln des Kapuzinerordens.

In Luziens'Hütte hatte sich unterdeß Verschiede-nes zugetragen. Als der 'Mönch fort' war- saßenalle drei stumm einander gegenüber. Luzia bereitetetraurig das Mittagsessen. Renzo, zwischen Ihr undder Mutter, versuchte immerfort umsonst, sich vondem betrübenden Anblick der Braut abzuwenden. Ag-nes schien emsig mit ihrer Haspel beschäftigt, über-dachte aber eigentlich etwas und brach, als sie damitim Reinen war, folgendergestalt das Stillschweigen':„Hört, Kinder! wenn Ihr Euch, wo es gilt, muthigund schlau bezeigen wollt, so folgt Eurer Mutter! —>(Wegen dieses Eurer hätte. Luzia aufjauchzenmögen). Ich verspreche, Euch aus dieser Verlegenheit-zu ziehen, vielleicht schneller und besser als PatekChristoforus, wenn er auch gleich der Mann seyn-mag, der er ist-

Luzia hielt mit ihrer Arbeit inne und sah die Mut-ter mehr staunend, als dem hochtrabenden Versprechen!,