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1 (1828)
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ihn wieder aufzuheitern und das Wort in Vergessen-heit zu bringen. Indem sie aber eben die dazu zunehmenden Mittel bedachten, entstand eine allgemeineStille, welche die Unschicklichkeit nur um so mehrhervorhob. Einer vermied den Blick des Andern,denn jeder wußte, daß der andere an die fatale Sachedachte. Die Freude des Tages war dahin und derarme Schuldige wurde nie wieder eingeladen.

In einem solchen ängstlichen Zustande verstrichenLudoviko's Vater's letzte Lebensjahre. Er gab seinemSohne eine, seiner Zeit angemessene, vornehme Er-ziehung, so weit es ihm Gebrauch und Gesetz ge-statteten , und ließ ihn in allen Wissenschaften undritterlichen Uebungen unterrichten. Bei seinem Todesah der junge, hochstrebende Mann sich im Besitze einesgroßen Vermögens. Er war unter Schmeichlernausgewachsen und an Ehrfurchtsbezeigungen gewöhnt.Als er sich nun aber unter die Vornehmsten der Stadtmischen wollte, fand er eine höchst unerwartete Auf-nahme , und überzeugte sich, daß er zu Erlangungseines Wunsches, Umgang mit ihnen zu haben, dieSchule der Geduld und Demuth ganz durchlaufenmüsse; denn in jedem Augenblicke widerfuhr ihm ir-gend eine Beleidigung.

Solche Lebensart widerstritt Ludoviko's Karakterund Erziehung. Er zog sich freiwillig zurück, bliebaber mit Unmuth in der Ferne; denn er hielt dieVornehmen doch für die ihm eigentlich gemäße Ge-