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ren keine Früchte mehr , ehrwürdiger Vater, und ichgedenke, ihn zu verbrennen."" — „„ Thut esnicht,"" sagte der Pater, „„denn dieses Jahr wirder mehr Nüsse, als Blatter tragen.""—Der Mannkannte den, der dies sagte, ließ seine Leute sogleichdie Erde wieder um die Wurzeln aufschütten undrief dem seines Weges weiter gegangenen Pater zu:„die Halste der Erndte gehört dem Kloster!" DieProphezeiung verbreitete sich und alles lief hinzu,den Nussbaum zu sehen. Im Frühlinge stand derBaum in vollster Blüthe und trug im Herbste Fruchtneben Frucht.
Der Besitzer hatte nicht die Freude, zu erndten,denn er empfing vorher den Lohn seines frommen Le-bens, darum ward das Wunder aber nur desto er-staunlicher. Der gute Mann hatte einen einzigenSohn hinterlassen, der in Allem sein Gegenbild war.Zur Zeit der Erndte kam nun der Sammler des Klo-sters und forderte die versprochene Halste ein. DerSohn dachte aber nicht daran, sie ihm zu geben undertheilte die steche Antwort: „„Er habe nie gehört,daß die Kapuziner Nussbäume macken könnten.""Nun merkt auf, was geschah. Eines Tages hatteder Sünder einige Freunde und Geistesgenossen zu sicheingeladen, und wahrend sie schmausten und schwelgten,erzählte er die Geschichte mit dem Nuffbaume, daßAlles die Mönche belachte. Da die ganze Gesellschaftden übermäßigen Hausen Nüsse sehen wollte, so