Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
53
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Gemunkel und Gezische! vernommen, was giebl'sdenn?"

Der Herr Pfarrer ist krank und kann nichttrauen;" sagte Agnes rasch. Ohne Luziens Winkwürde sie wahrscheinlich verkebrt geantwortet haben.Wiegeht's denn mit der Kollekte?" fuhr sie fort,um dem Gespräche eine andere Wendung zu geben.

Schlecht, gute Frau, schlecht, da, seht selbstzu!" Er schwang den Sack und warf ihn mit einerHand in die Höhe.Das ist alles, und ich habedock darum an zehn Thüren klopfen müssen."

Das Jahr ist karg, Fra Galdino, und wennes an Bcod fehlt, da hapert's überall."

Womit sind denn aber gute Zeiten wieder her-beizucufen, liebe Frau? Nur durch Almosen! HabtIhr von dem Wunder mit dem Nussbaume gehört,das sich vor vielen Jahren in unserm Kloster in Ro»magna zutrug?"

Nein, nein, laßt doch hören!"

Nun so wißt denn, daß in dem Kloster ein alterMönch lebte, ein Heiliger, er hieß Pater Macarius-An einem Wintertage wanderte er übers Feld einesunserer Wohlthater, eines Ehrenmannes. PaterMacarius sah ihn selbst bei einem großen Nussbaumestehen, neben ihm vier Arbeiter mit Aexten, diedamitdie Erde aufwühlten, um den Baum zu entwurzeln. Was hat Euch der arme Stamm gethan? ""fragte Pater Macarius. Er giebt schon seit Iah-