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1 (1828)
Entstehung
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gethan," sagte sie,warum erzähltest Du nichtaber auch alles Deiner Mutter?"

Luzia hatte zwei gute Gründe dagegen gehabt; der» eine war , um die gute Frau nicht in Furcht zu setzenund zu betrüben, da sie doch nicht würde helfen kön-nen; der zweite, die Sache nicht zum Gerede werdenzu lassen, da sie doch hoffte, sich durch die Heirathallen Verfolgungen zu entziehen. Sie führte indeßnur den ersten an.Und Dir" wandte sie .sich zuRenzo, wie um ihn zur Erkenntnis; seines Unrechts zubringen, -Dir konnte ich doch nichts davon sagen.Du hast es 'ja so nun zeitig genug erfahren !"

Was meinte aber der Pater?" fragte Agnes.Er hieß mich die Hochzeit nach Kräften betreiben-nicht ausgehen, und beten. Er hoffe, Don Ro-drigo werde, wenn er mich nicht mehr sehe, sich nichtmehr um mich kümmern. Und nun" fuhr sie wei-ter zu Renzo fort, crröthenö und ohne die Augenaufzuschlagen,nun zwang ich mich zur Unverschämt-heit und bat Dich um Eile und Beschleunigung derHochzeit. Wer weiß, was Du magst gedacht haben,aber ich that cs ja aus guter Absicht und weil der Pa-ter es so wollte und ich war gewiß... und diesen

Morgen so entfernt von aller Furcht." . -

Luzia konnte vor Thranen nicht weiter reden;Agnes jammerte und klagte, und Renzo ging wüthendund drohend in der Stube umher; dann blieb er vorder weinenden Luzia stehen und sagte mit Zärtlichkeit