Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
43
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nerel zurückgekehrt und einige Schritte hinter den An-deren geblieben sey, worauf ihr Don Rodrigo und nochein Herr begegneten. Der erste, fuhr sie fort, habeihr viel gar nicht schöne Sachen vorgeschwatzt; ohneihm Gehör zu geben, sey sie aber mit schnelleren Schrit-ten ihren Gefährtinnen nachgeeilt. Der andere Herrhabe sehr darüber gelacht, Don Rodrigo aber gesagt :Wir wollen wetten!" Am folgenden Tage warenbeide wieder auf der Straße, sie aber mitten unterden Anderen, die Augen niedergeschlagen; der andereHerr lachte wieder laut auf, Don Rodrigo aber sagte:das wird sich finden, das wird sich finden!Gott seyDank" fuhr Luzia fort,dies war der letzte Spinn-tag. Ich erzählte alles --"

Wem hast du alles erzählt?" fragte Agnes,indem sie die Tochter unwillig ansah, daß sie jemandAnderem vor ihr vertraut habe.

Dem Pater Christoforus in der Beichte, liebeMutter!" entgegnete Luzia sanft entschuldigend.Icherzählte ihm alles, als wir das letzte Mal zusammen beiihm in der Klosterkirche waren. Und wenn Ihr Ach-tung gegeben habt, müßt Ihr gefunden haben, daßich an diesem Morgen sehr unruhig war und michimmer zu den Andern hielt, um nicht allein zu gehen;denn das öftere Begegnen auf der Straße hatte michso eingcschüchtert."

Bei dem verehrten Namen des Pater Christosorusheiterte sich Agnes wieder auf:Du hast wohl