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1 (1828)
Entstehung
Seite
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ängstlich: „Wasist's denn?"—„Luzia!"- sagte Renzo,„heute wird aus unserm Glücke nichts, und Gott weißwenn -wir dereinst getraut werden können!"

„ Was?" sagte-Luzip ganz fassungslos. 8icnzaerzählte ihr,mit kurzen Worten Ms,, was ihm begeg-net war; sie hörte angstvoll zu, und als er den Na-men Don Rodrigo aussprach, ries sie erröthend undzitternd: „Ach! kann er's denn so weit treiben?—"„Also weißt Du von ihm?" fragte Renzo.„Nur zu viel! entgegnete Luzia, „aber daß er

so weit gehen würde-!"

„ Was weißt Du von ihm?"

„Laß mich jetzt schweigen, daß ich nicht weinenmuß.. Ich hole die Mutter, die mag die Mädchenfortschicken, damit wir allein bleiben. ^.

„Warum hast Du mir nie ein Wort davon ge-sagt?" murmelte Renzo,, als sie sich entfernte. ,,„Ach Renzo!" antwortete Lueia, und wandte.sichim Gehen nach ihm zurück. Der Ton dieses Aus-rufs sagte: „Kannst Du zweifeln, daß ich ohne reineund gerechte Ursachen schwieg? "

Die gute Agnes-, Luziens Mutter, hatte das Ge-flüster mit Bettinen bemerkt und, neugierig, was manihrer Tochter hinterbringe, war sie herabgesticgen.Luzia ließ sie bei Renzo und ging zu ihren Freundin-nen hinauf, denen sie mit möglichster Fassung erklärte:der Pfarrer sey krank und könne heute nicht trauen.Worauf sie sie grüßte und eilig wieder verließ.