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„Heutes" entgegnete Don Abbondio, als sey eSdas erste Wort, was er davon höre; „heute? ja heutemußt Du Geduld haben, heute kann ich nicht."
„ Könnet heutenicht ? Was ist denn vorgefallen?"
„ Fürs Erste bin ich, wie Du siehst,. nicht wohl."
Das. thut mir leid; was Ihr aber dabei zuthun habt,- verlangt ja so wenig Zeit und Mühe —
„Und dann, und dann, und dann — "
„Nun und was dann, Herr Pfarrer?"
„Dann ist die Sache auch in Verwirrung."
„ In Verwirrung? woher könnte denn Verwir-rung entstanden fern ?"
„ Ein Fremder hat gar keinen Begriff von denmannigfachen Hindernissen und unserer schweren Ver-antwortung. Ich bin zu gut, ich denke immer nurdaran, allen Verdruß zu entfernen, alles zu erleich-tern, um es den Andern mundrecht zu machen, undüberschreite meine Pflicht und ernte am Ende dochnur Vorwürfe und Schlimmeres dafür."
„ Aber lasset mich ums Himmels Willen nicht solange in Zweifel und saget mit Einem Worte, wasesgiebt?" '
„Weißt Du, was bei einer Heirath alles für For-malitäten nöthig und gebräuchlich sind?"
„Ich muß wohl, obgleich ich eigentlich keineSilbe davon weiß." sagte Renzo aufgebracht. „Ihrhabt mir, die vergangenen Tage über, den Kopf doch