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gegossen, die keine Gefahr scheuten- schwache Unter-drückte gegen gewaltige Unterdrücker in Schutz zu neh-men. Er nannte cs: Streit und Uneinigkeit sich Mitbaarem Gelds erkaufen, und eine ungebührliche., derKirche Nachtheii bringende Einmischung in Welthan-del. Ec predigte aber immer nur unter vier Augenoder in einer ganz kleinen Versammlung dagegen, undmit je größerem Eifer, je mehr er wußte/ daß dieZuhörer sich nicht um seine persönlichen Verhältnissebekümmerten. Er pflegte dann gewöhnlich alle seineReden mit dem Lieblingsspruche zu besiegeln: daß ei-nem ehrlichen Manne, der für sich lebe und sich umkeine uttgelegteN Eier bekümmere/ nie etwas schlim-mes zustoßen werde. Man denke sich nun, welchenEindruck der besagte Vorfall aus die Seele dieses ar-men Mannes Hervorbringen mußte: der Schreckenim Aeußeren uyd in den Worten der Bravi, die Droh-ung eines Herrn,der nie spaßte, sein Ruhesystem, mit solangjähriger Geduld und Mühe aufgebaut und nun miteinem Schlage zerstört, ein so gefährlicher, bedenklicher,Schritt, dessen Folgen gar nicht zu übersehen waren!Alle diese Gedanken schwärmten wild durch einanderin Don Abbondio's schüchternem Kopfe. „ Ja, wennsich Renzo mit einem bloßen Nein! begnügte; aber esist kein Zweifel, er will Gründe haben, und was,ums Himmels willen! kann ich ihm antworten? Erhat auch seinen Kopf, er ist wohl ein Lamm, wennman ihm nicht zu nahe tritt; widerspricht man ihm