Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
17
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aber-und dann ist er auf die Luzia so toll

wie ein junger Bursche, der sich aus Langerweile ver-liebt, heirathen will, nicht an Andere denkt, und sichviel um die Verlegenheit schiert, in die er dadurch ei-nen ehrlichen Mann bringt. Warum mußten nun ge-rade mich die beiden Lumpenkerle packen und ihm ge-rade durch mich Luzicn entreißen wollen? O wehemir, was geht mich denn das Alles an? will ich dennetwa heirathen? konnten sie sich nicht an jemandAnderes wenden? Es ist doch Schade, wenn maneinen guten Gedanken erst dann hat, wenn er nichtsmehr nützt! Ich hatte sie ja mit ihrem Aufträge zuirgend einem Andern schicken können!" Don Abbondioversah sich aber doch, daß dies gottlos gewesen seynwürde, und wandte nun seinen ganzen Zorn gegen deneigentlichen Urheber seines Unglücks. Er kannte DonNodrigo nicht anders als dem Namen und Ansehennach, und hatte nie sonst etwas mit ihm zu thun ge-habt , als daß er sein Kinn aus die Brust herabneigteund mit dem Hute die Erde berührte, wenn er ihmzuweilen begegnete. Er war schon mehr als Ein Malin den Fall gekommen, den Ruf dieses Herrn gegensolche Leute zu vertheidigcn, die halblaut, seufzend undgen Himmel blickend, seine Handlungen verdammten,und er hatte ihn wohl hundert Mal für einen vereh-rungswerthen Kavalier erklärt. Zn diesem Augen-blicke aber gab er ihm im Herzen alle Titel, die er ihmnur jemals hatte aufbürden hören. Er war unterdeßi. B