lend, „die Trauung wird nicht vollzogen, weder mor-gen , noch jemals!"
„Aber meine Herren! " cntgegnete Don Abbon?dio mit der allersüßesten und sanftesten Ueberrekungs-stimme, „habet doch die Gnade, euch- einmal anmeine Stelle zu versetzen. Ja wenn die Sache vonmir abhinge .... aber Ihr sehet doch, daß ich ganzund gar nichts dagegen thun kann."
„Könnte die Sache," rief ihm der Bravo zu,„mit Geschwätz abgemacht werden, so würdet Ihruns langst schon im Sacke haben. Wir wissen nichtsweiter davon und wollen auch nichts weiter davonwissen. Ihr seid gewarnt .... und versteht unsl"
„ Aber die Herren sind doch zu gerecht und ver-nünftig ".winselte der Pfarrer.
„Aber!" .... unterbrach ihn der zweite Bravo,der bis jetzt noch nicht gesprochen hatte, „die Heirathunterbleibt, oder" .... (hier folgte ein tüchtigerFluch) „wer sie vollziehen will, den wird's gereuen,denn er möchte keine Zeit dazu behalten!" (aber-mals ein Fluch,)
„Komm, komm!" rief der zweite, „der HerrPfarrer versteht schon Lebensart und wir sind ehrlicheLeute, die ihm, wenn er vernünftig ist, nichts anha-ben werden. Besten Gruß an Euch, Herr Pfarrer,von unserem gnädigen Herrn Don Rodrigo !"
Bei diesem Namen war Don Abbondio wie vomDonner gerührt. Er verneigte sich unwillkührlich bis