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3 (1828)
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an dem ganzen Gebäude und Geschäften kein Behagenfand, war entschlossen, ja begierig es zu verkaufen,wäre es selbst um den halben Preis; er bestand nurauf baare, blanke Zahlung, das Geld ohne Zögerungzum Fenster hinaus werfen zu können. Die Sachekam Bortolo zu Ohren; er nahm sie in Augenschein,handelte, erhandelte die allererwünschtesten Bedin-gungen ; aber die verwünschte Bedingung baa-rer Zahlung drohte alles wieder rückgängig zumachen, denn sein erspartes Vermögen erreichte beiweitem nicht die ganze Kaufsumme. Er ließ sich vomVerkäufer das Wort einstweilen halten, lief rasch nachHause, theilte die ganze Sache dem Vetter mit undschlug ihm vor, mit ihm in Compagnie zu treten. Einso guter Vorschlag endete Renzo's ökonomische Zweifel,bestimmte ihn zur Industrie und er sagte zu. Siegingen zusammen hin, schlossen ab, und als die neuenHerren ihr Besitzthum antraten, ward Luzia in der Ge-gend nicht nur nicht bekrittelt, sondern man magwohl sagen, mißfiel auch nicht, und man hintecbrachteRenzo'n, aus mehr als Eines Munde, die Frage:Habt Ihr die hübsche Frau des neuen Fuchses ge-sehen?" Selbst der Aerger, den er in jenem Dorfeempfunden hatte, brachte ihm den Vortheil, daß erjetzt mehr seiner Herr war; er war bisher in seinenReden ein wenig voreilig gewesen, und hatte sich gernerlaubt, über Anderer Weiber, und im Allgemeinenabzusprcchen. Jetzt sah er ein, daß viele Worte an-

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