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den, nannte, als ob er falsch gehört habe, die dop-pelte Summe, wollte von keiner Berichtigung wissen,beschloß und brach alle weiteren Reden ab, indem erdie ganze Gesellschaft einlud, den Tag nach der Hoch-zeit, in seinem Pallast zu Mittag zu essen, wo mandas Instrument in gehöriger Ordnung aufsetzen werde.
„ Ach!" sagte Don Abbondio, als er wieder zuHause war, bei sich: „brachte die Pest immerdarund überall die Dinge auf solche Weise zu Ende, sowürde man sündigen, spräche man schlimm von ihr;man müßte wünschen, jede Generation erlebte eine,man müßte die Krankheiten absichtlich Hervorrufen."
Die Dispensation kam an, die Absolution kamauch an und der ersehnte Tag denn endlich ebenfalls;die beiden Verlobten gingen mit triumphirender Si-cherheit in die Kirche und wurden in ihr von Don Ab-bondio getraut. Ein anderer, seltsamerer Triumphwar ihnen am folgenden Tage der Gang nach demPallaste; man kann sich denken, was sie empfin-den mußten, als sie den Berg erstiegen, zu derThüre eintraten, und welche Gespräche da ein Jedesnach seiner Art und Weise führte. Wir sagen nur soviel, daß in der höchsten Fröhlichkeit entweder dasEine oder Andere mehr als einmal erwähnte, csfehle dem Feste Niemand als der arme Pater Ehri-stoforus. „Aber," sagten sie dann, „ihm ist jawohler als uns Allen!"
Der Marchese gab ihnen ein großes Fest, führte