Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
360
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stattete seinen Bericht ab und schloß mit den Worten:Ich bin fortgegangen, denn es stand mir bis obenan und ich wollte die Geduld nicht verlieren, nicht zuhar-ten Worten kommen. In gewissen Augenblickenwar er doch eigends der Alte wieder, gerade dieselbenMucken, dieselben Entschuldigungen: ich weiß gewiß,wäre ich noch ein wenig länger geblieben, er hättelateinische Brocken ausgepackt. Ich sehe schon, erwill cs wieder in die Länge ziehen: das Beste ist, wirthun gleich jetzt, was er sagt, lassen uns trauen, wowir leben wollen."

Wißt Ihr, was wir thun wollen?" sagte dieWitwe;wir Weiber wollen einmal einen Versuchmachen, ob wir das Ende des ganzen Fitzes vielleichteher auffindcn. Ich möchte den guten Mann auchgern kennen lernen, ob er wirklich so ist, wie Ihrihn beschreibt. Nachmittags besuchen wir ihn, da-mit wir ihm nicht gar zu schnell auf den Hals kom-men. Jetzt, Herr Bräutigam, führt uns Beideein wenig spatzicren, Agnes hat einstweilen zu thun:ich bemuttere Luzien: ich möchte gern die Berge undden See, von dem ich so viel habe reden chören, einwenig in der Nähe ansehen; was ich bis jetzt davongesehen habe, hat mir gar wohl gefallen."

Renzo führte sie zuerst zum Hause seines Wirths,wo es ein neues Fest gab: und der Wirth mußte ver-sprechen , nicht blos an diesem Tage, sondern, wenner könne, an jedem, mit ihnen zu essen-