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3 (1828)
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hätte man angesprützte Schmutzflecke nennen können,Hatte er sich so im Spiegel gesehen, mit schlaffher-abhangenden Hutkrempen, die Haare über das Ge-sicht gezerrt und klebend; er würde sich noch weit wun-derlicher vorgekommen seyn. Was Müdigkeit an-langt, mochte sie ihm vielleicht in den Gliedmaßen lie-gen , allein er wußte nichts davon, und die zu derFrische der Nacht und des Bades sich gesellende Mor-genfrische, erfüllte ihn nur mit stärkerer Willenskraft,immer eiliger weiter zu kommen.

Er ist in Pescato, geht noch eine Strecke längsder Adda, wirst einen schwcrmuthvollen Blick aufPescarenico, passtrt die Brücke, und gelangt aufFußstegcn und querfeldein, sehr bald zum Hause desgastfreundlichen Freundes, bereden aus den Federnkam, nach dem Wetter sehend, an der Thüre stand,und die nasse, triefende, kothige und dennoch so be-lebte, so frei und leicht herbeischwebende Figur ge-wahrte: sein Lebtage hatte er keinen schlimmer zuge-richteten und doch zufriedeneren Menschen gesehen-

He, he!" sagte er, schon wieder da? Beisolchem Wetter? Wie ging's?"

Sie ist da," sagte Renzo: sie ist da, sie istda."

Gesund?"

Geheilt, was besser ist. Ich kann dem Herrnund der heiligen Jungfrau, so lange ich lebe, nicht gc-

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