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wenden, haben; und daß ich demnach auf DeinVerlangen, Dich einer jeden Pflicht, sie sey welcherArt sie wolle, die Du mit diesem Gelübde eingegan-gen seyn könntest, zu entbinden gefähigt bin."
„ Ist es aber nicht Sünde, ein der heiligenJungfrau gegebenes Versprechen zurückzunehmen undzu bereuen? Ich habe es damals gewiß von Herzengebracht...." sagte Luzia, heftig von dem Andrangeso unerwarteter, wir müssen wohl sagen, Hoffnungerschüttert, und auf der anderen Seite doch auch vonden verstärkten Schrecken aller Gedanken, seit solanger Zeit ihrer Seele Hauptbeschäftigung.
„ Sünde, Tochter?" sagte der Pater: „Sünde,wenn man die Kirche anspricht, von ihrem Dienerverlangt, die Macht auszuüben, welche er von ihr,sie von Gott empfing. Ich habe gesehen, wie IhrBeide, Euch zu vereinen, geleitet wurdet, und ge-wiß, wenn ich jemals zwei Menschen gesehen habe,die Gott selbst vereint hat, so seyd Ihr es, und ichsehe nicht ein, weshalb Gott Euch trennen sollte.Ich preise ihn, daß er mir Unwürdigen die Machtgab, in seinem Namen zu reden und dein Wort Dirzurückzugeben, und verlangst Du von mir, Dichvon diesem Gelübde loszusprechen, so werde ich nichtanstehen, cs zu thun, ja, ich wünsche selbst, Dumögest es verlangen."
„Dann —! Dann ....! verlange ich cs,"