Druckschrift 
3 (1828)
Entstehung
Seite
316
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eine Weile bei ihm gewesen, und ein Geistlicher wie er,dächte ich"

„ Ist hier? gewiß den armen Kranken bcizustehen?Aber, hat er denn die Pest gehabt?"

„Ach, Luzia! ich fürchte, ich fürchte nur zu sehr...."und wahrend Renzo zauderte, das ihm so schmerzlicheWort auszusprechcn, das auch Luzien so schmerzhaftscyn mußte, hatte sie sich von Neuem vom Betteentfernt und war naher gekommen: „ich fürchte, erhat sie jetzt!"

„Ach, der arme heilige Mann! Aber, was sageich: armer Mann? Ich Arme, ich! Wie geht's ihmdenn? Liegt er im Bette? Steht ihm Jemand bei?"

„ Er ist auf, geht umher, steht Anderen bei: aberDu solltest ihn sehen, wie er aussieht, wie er da-stehl! Ich habe schon so viele, viele gesehen,.... ichweiß es zu gewiß .... ich irre mich nicht!"

„ O! Und er ist in der Nahei"

„Ja, ganz nahe: so nahe, wie es von EuremHause zu meinem ist-wenn Du Dich noch erin-

nerst—!"

„ O Du heilige Jungfrau! "

„Nun ja, nicht viel weiter. Du kannst wobldenken, ob wir von Dir gesprochen haben! Er hatmir Dinge erzählt.... Und wenn Du wüßtest, waser mich hat sehen lassen! Du wirst es schon Horen;aber ich will Dir vorerst nur sagen, was.cr mir mitseinem eigenen Munde sagte: er sagte mir, es scy